Sujet 2017: 1376 - die beesi Fasnacht


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Vordraab: d'Habsburger Ritter
Major: dr Hängger
Requisit: e beesi liberraschig
Spiil: die uffbrochti Baasler Biirgerschaft

Wie männgmool byy historischem Stritt
So mischle dr Aadel und dr Keerus mit;
Und d'Grind sinn au nit Neis uff dr Wält,
Es goot um Land und Macht und Gäld

Mer kennte e langi Gschicht verzelle,
Wäär, waas und wie vo wäm het welle,
Doch sprängti die zääch Reconstructio
dr Raame vo däm Zeedel do

 


Sujet 2016: D'Pescht vo Baasel (1563/1564)


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Vordraab: em Peschtdoggter syyni Gnächt
Major: dr Peschtdoggter
Requisit: isch peschtialisch
Spiil: Voogelschyychine

Angscht und Gruuse phaggt Jung und Alt,
E schreggligi Syych' macht in Europa Halt.
Mit ungfelliger Wucht stiirmt sii schnäll aa,
Niemerts isch sicher und fascht e jeede kunnt draa.

Denn miir leen is doch alli numme z'gäärn manipuliere,
Wie Marionette an de Fääde ummefiere;
Well solang miir im Namme vom grosse Ganze dien hetze,
Bestoot au kai Grund uns gli emol z'ersetze.

Miir sinn dr glai Maa ooni Ziig im Gsicht,
Freiwilligi Opfer uffem Wääg zem jingschte Griicht,
E Voogelschyychi, wo uffem Fäld d'Dräggsaarbed macht
Und dr Buppespiiler ziet an de Fääde und lacht!

 


 

Sujet 2015: 11000 Jumpfere - e mathematischs Maischterstigg


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Vordraab: noochzue 11'000 Jumpfere
Major: dr HUNNE-Keenig
Requisit: e romantisch Laagerfyyr
Spiil: s'HUNNE-Heer


Was Iir dängget byy däm Dittel, pfyfft vom Dach dr Spatz,
Iir bildet Eich yy z'wisse, d'HUNNE vergeen sich an're Katz!
Naai, liebi Lääser, gwiss nit, miir sin ruuch, aaber nit bleed!
Amänd fir dr Hunnekeenig isch glyy vo Hochzyt d'Reed.

Aaber das Zwätschgelyysi foht afo drotze und zigge:
"Fätze, i bi scho versprooche! Waas mainsch Du aigedlig, Digge?!"
Drufaabe het dä Keenig, das kaa jo jede Gnäggi verstoo,
Däre Bootee und 10996 Jumpfere iires Lääbe gnoo.

Wäär jetz richtig rächnet, dä wunderet sich glyych:
Do fäält doch s'eint oder ander, vo däne 11000 Gschyych!
Mechtsch wisse worum däm so isch und au die ganz Gschicht kenne
Suech d'HUNNE an dr Faasnacht, die kenne si Diir nenne.



Sujet 2014: Di wildi Jagd

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Sujet 2013: Dr Gaischt vom Hans Lux Yyseli

Es war nicht leicht, die an der Fasnacht präsentierte Volkssage des Hans Lux Iselin auszuspielen und ebenso war es wahrscheinlich als Zuschauer nicht gerade leicht, den Sinn der Sage gleich zu erkennen.

Sagen verkünden im Allgemeinen von aussergewöhnlichen Vorkommnissen und dem Eingreifen höherer Mächte, damit der frühere, und oftmals bessere, Zustand wiederhergestellt wird. Die Sage situiert das Erzählte zeitlich und räumlich und verwendet häufig Beglaubigungsstrategien, etwa die Nennung von Zeugen oder bekannte Städte- oder Strassennamen sowie auch Namen historischer Figuren. In unserem Fall erscheint der Name eines ehemaligen Basler Ratsmitgliedes, welches gleichzeitig als Figur – nicht als historische Persönlichkeit – einen Ordnungsbruch begeht, der den Startpunkt dieses aussergewöhnlichen Vorkommnisses kennzeichnet.

Die Rede ist davon, dass Hans Lucas (Lux) Iselin seiner Jugendliebe Anna Lotz die Liebe gesteht und ihr fortan den Hof machen möchte. Die Dame war aber bereits an einen anderen versprochen, womit es für den damaligen Kontext (angegeben: 17. Jh.) scheinbar nicht schicklich oder gar verboten war, um die Dame zu werben. Aber Fräulein Lotz konnte ebenso nicht davon ablassen, dieses Vorkommnis publik zu machen, was dem eh schon von Liebeskummer gequälten Hans nicht nur die gesellschaftliche Akzeptanz sondern auch den Verstand kostete. Er starb bald. Aber auch die Biographie von Anna Lotz verläuft anders als erwartet. Der ihr versprochene Ehegatte entschied sich für eine andere Dame. Doppeltes Pech: Nicht nur ihr Versorgungsplan läuft damit ins Leere sondern auch ihr gesamtes Dasein. Sie hat in ihrer Isolation keinen weiteren Mann in ihr Leben gelassen und hat ihr Bett für sich alleine. Gelegenheit genug also für den Geist des Hans Lux Iselin, „seiner“ Anna hin und wieder einen Besuch abzustatten. Was er jedoch von ihr möchte, bleibt unklar. War es ein weiteres Werben? War es eine Art, um Verzeihung zu bitten? War es eine göttliche Strafe? Und wenn ja, warum? Der Zustand konnte erst dadurch „normalisiert“ werden, indem Anna Lotz auf Geheiss des Pfarrers Wolleb dem Hans die vergangene Tat verzeiht und Gott um die Entlastung seiner Seele bittet.

Inhaltlich lässt sich also festhalten: Die Geschichte ist schon fast eine novellistische Art einer „unerhörten Begebenheit“ (Goethe). Sie beginnt in ihrem Hauptteil nach einer knappen Exposition über das emotionale Wesen von Hans gleich mit der Story und dem Normenbruch, der einen Zustand der Unordnung stiftet. Im Zentrum stehen primär das verbotene Werben des Hans und die darauf folgenden Sanktionen durch Frau Lotz. Sie lästert öffentlich gegen ihren Verehrer und macht damit seinen gesellschaftlichen Ruf zunichte. Keine feine Haltung, doch das sollte Anna am Schluss auch noch lernen, oder besser gesagt: Gespenstisch erfahren! Sie hatte sich zwar keiner Normenübertretung schuldig gemacht, musste aber erfahren, inwiefern ihre sehr abwertende Haltung zu dieser Ausartung führen konnte. Ein guter Christ verzeiht! Erlösen kann aber nur Gott…

Wie ist das aus heutiger Sicht zu verstehen? Neben vorangegangener Lesart sehr vielseitig, denn sie stellt mit dem Normenbruch des Hans und der Reaktion von Anna eine soziale Norm einer ethischen Tugendlehre gegenüber. Sie kann also je nach persönlicher Gewichtung und Bewertung sehr konträre Reaktionen bei Menschen hervorrufen, wenn man sie aus ihrem historischen Kontext enthebt und sie präsentieren möchte. Zentral ist jedoch, dass über diese Unordnung gesprochen werden muss! Denn nur so lässt sie sich überwinden. Es war auch ein ursprünglicher Sinn solcher Geschichten, dass man sich über sie unterhält oder sie vorträgt. Sie wurden mündlich tradiert und später verschriftlicht. Die ersten Produzenten bzw. Vermittler von Sagen und lokalen Legenden waren Chronisten wie Johannes Stumpf, Renward Cysat, Christian Wurstisen, Aegidius Tschudi und Petermann Etterlin (Chroniken) sowie Sammler von Wundergeschichten wie Conrad Lycosthenes, Theodor Zwinger (1533-88), Simon Goulart; später kamen Reiseschriftsteller wie Philippe-Sirice Bridel, Johann Gottfried Ebel oder Gottlieb Sigmund Gruner hinzu. In der deutschsprachigen Romantik war das Interesse an Sagen gross, da man darin Manifestationen der Volkspoesie sah. Wegweisend für spätere Sammlungen wurden die "Deutschen Sagen" (1816-18) der Brüder Grimm.

 
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S Neyschte vom Schlachtfäld – 2. Novämber 2012

Rückblick aufs Gelaage VIII und Vorschau auf kommende Events

Wir möchten uns nachträglich bei den tollen Gästen und selbstverständlich auch bei unseren Gastguggen für ihren Besuch am Gelaage VII herzlich bedanken. Selten war es so aufwändig, unser traditionelles Fest auf die Beine zu stellen. Mehrere Tonnen Strohballen mussten transportiert werden sowie die neuen Zelte erprobt werden. Es war nichtsdestotrotz ein Aufwand, der sich gelohnt hat, und zumindest das Wetter machte prima mit 37 Grad im Schatten mit (im Zeltbackofen sogar ein wenig mehr).

Wir werden versuchen, diesen Platz in den Langen Erlen zu behalten, zumal die Infrastruktur vor Ort als auch die ÖV- Verbindungen bis spät in die Nacht vorhanden sind. Wir freuen uns daher jetzt schon auf unser nächstes Fest und haben vor, noch einiges zu optimieren. Die Bildergalerie vom Gelaage VIII findet Ihr auf unseren Fotoseiten. Viel Spass beim Stöbern.

Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht, heisst es so schön. Wir werden bereits am 10.11 am Polteroobe der Grunzis teilnehmen. Tickets gibt’s nach wie vor bei jedem Grunzgaischter-Mitglied.
Auch via Homepage kann man durch eine Bestellung zu seinen Karten kommen: www.grunzgaischter.ch
Wir freuen uns sehr auf diesen Anlass in der Volkshaushalle beim Claraplatz.

Darauf verschwinden die HUNNE für kurze Zeit aus Basel… aber nicht zu früh freuen, es handelt sich lediglich um ein verlängertes Probeweekend, das wir diesmal in Bürchau veranstalten. Dabei sollen v.a. die neuen Lieder einen Feinschliff erhalten.

Am 1.12 werden wir weiter im Fat-Attack bei der Après-Ski Party der Pumperniggel anwesend sein. Weitere Infos zu diesem Fest findet Ihr ebenso in regelmässigen Abständen auf der Homepage genannter Männergugge: http://pumperniggel.com/joomla/

Attila grüsst seine elftausend Jungfern.

Eyri HUNNE Basel


Feldzüge des Jahrgangs 2011/2012 – Attilas Bericht

Gleich zu Beginn gab es einen erneuten  Wechsel im Stab des neuen König Attila, Alias Harry. Krieger Egge trat als Berichterstatter zurück, neu wurde der Posten durch Krieger Jack besetzt. An dieser Stelle möchte ich Krieger Egge für die geleisteten Dienste im Königsstab nochmals recht herzlich Danken.

Wie jedes Jahr nach der GV traf sich der gesamte Kriegsrat der HUNNE Basel, für die Festlegung der kommenden Schlachtstrategien. Sprich Auswahl der neuen Kriegslieder, sowie Bestimmung der Kriegstarnung währed der grossen Schlacht, welche im Reich Basiliensis „Sujet“ genannt wird.

Die Kriegslieder waren mit: Hollywood Hills, Get to France, You’ll be in my Heart und You raise me up festgelegt worden. Für die Kriegstarnung entschieden wir uns für die Goldgrääber vom Baselbiet, welche wiederum durch Krieger Rolli und sein Gehilfe Krieger Jack eingereicht wurde. Einmal mehr gelang es uns eine Sage aus Basiliensis auf die Probleme der Gegenwart erfolgreich zu projizieren.

Die Sommerpause tritt nun für die HUNNE Krieger ein. Für alle Krieger? Nein, denn ein kleiner Haufen unermüdlicher Krieger, trifft sich jedes Jahr im Sommer, für eine weitere Eroberung. Einmal mehr zog es uns ins Nachbarland Alemannien und wie jedes Jahr gilt das Motto der Eroberungsmission: Wenn ich es Dir erzähle, muss ich Dich anschliessend exekutieren! Sprich: Top Secret! Wer nicht dabei war, hat‘s eben verpasst!

Die Ruhezeit kehrte aber nun defintiv für jeden ein. Wenige Krieger die jeweils montags freiwillig ihre Waffen wetzen und das alljährliche BBQ, welches dieses Jahr sehr spartanisch ausgeführt wurde. Es wurde lediglich eine Feuerstelle im freien besetzt, das nötigste wurde zur Verfügung gestellt und doch gesellten sich eine Anzahl Krieger mit Weib und Kind, um diesen Anlass gebührend zu feiern. Meine diesjährige Präsenz am BBQ änderte nichts daran, dass es auch dieses Jahr feucht fröhlich zuging!

Krieger Miguel, spanischer Abstammung, lud erneut sämtliche Krieger in seine Residenz ein. Diesmal um die Legalisierung seiner Beziehung mit Weib Evi zu feiern. Nach einer langen und intensiven Schlacht-Planung wurde unser Krieger spanischer Abstammung, mit einer voll eingerichteten Strohhütte reichlich beschenkt. Wir sind halt eben sehr spendabel…!

Von unserer Grosszügigkeit überwältigt, lud uns Krieger Miguel auch zu seinem Vermählungs-Apero ein. Wir gaben einige unserer Kriegslieder zum Besten und beschenkten das Paar mit reichlicher Fruchtbarkeit. 30 kg Reis, dürften wohl mehr als genug sein…!

Der Sommer neigte sich dem Ende zu und unsere wöchentlichen Trainingseinheiten nahmen somit ihren Lauf! Nicht ohne an der Herbstmesse Basiliensis ebenfalls unsere Spuren zu Hinterlassen! Und wenn man im Fotorapport sieht, wer daran teilnahm, wurde höchstwahrscheinlich auch bei diesem Bummel das kulinarische Angebot, dem der Bahnen sicher bevorzugt!

Auch durften wir in einer unserer Residenzen, „zum Alten Warteck“, eine Scheibe mit Kriegsliedern aufnehmen. Eine Gesangsgöttin wollte unbedingt zu unseren tönen singen. Das Ergebnis steht zwar noch aus, doch dürfte sich auch dieses Projekt dem Ende neigen. Wir sind jedenfalls auf das Endergebnis und dessen Resonanz sehr gespannt.

Wie jedes Jahr, fand auch unser mittlerweile traditionelles Gelaage zum 7. Mal statt. Was sich ebenfalls zur Tradition gemausert hat, ist der ständige Wechsel des Ortes. Das Volk der HUNNEN war bekanntlich ein Nomadenvolk, welches ständig wanderte. So waren auch wir wieder einmal mehr gezwungen worden, weiter zu ziehen. Wir sendeten einen kleinen Späher-Trupp aus, um ein geeignetes Plätzchen für unser Gelaage ausfindig zu machen. In der Langen Erle wurden wir fündig. Nicht nur das, der Vermieter war mit uns so zufrieden, dass das diesjährige HUNNE Gelaage VIII, nun entgegen der entstehenden Tradition, am 18. August wieder am selben Ort steigen darf! Notiert Euch also unbedingt diesen Termin!!!

Aber zurück zum Gelaage VII. Das war mit Abstand das bis anhin grösste und sicher auch erfolgreichste HUNNE Gelaage. Die Terrasse der Langen Erle wurde in eine HUNNE Festung umgewandelt. Schwarz, düster, dennoch eine gemütliche und heimelige Atmosphäre. Wir nennen es HUNNE Stile! Und der kommt bis dato sehr gut an. Neu, wurden am Abend vor dem Gelaage unsere Gönner und Passiven in geschlossener Gesellschaft zu einem FIGUGEGL (Fondue isch guet und git e gueti Luune!) eingeladen. Wir durften doch eine stattliche Anzahl unserer Passiven begrüssen und uns mit diesem Abend für ihre langjährige Unterstützung bedanken. Natürlich wurden auch hier einige Kriegslieder zum Besten gegeben.

Das Gelaage konnte nun starten und auch dieses Jahr standen uns weitere Stämme zur Seite um das Publikum im Sturm zu erobern. An unserer Seite gesellten sich dieses mal: Der Stamm der Rheinländer mit Migrationshintergrund, auch als Negro-Rhygass bekannt, unsere fanatisch veranlagten Verbündeten, der Stamm der FUNatiker, der Stamm der Grunz Gaischter und aus der Regio der Stamm der Rambasse. 4 Stämme mit unterschiedlichen Stärken! So konnte jeder Stamm mit seiner Qualität auftrumpfen und uns bei der Eroberung vielseitig unterstützen. Auch hier, nochmals herzlichen Dank an allen Beteiligten und nicht zuletzt, unseren Gästen.

Wir durften auch in diesem Jahrgang neue Aspiranten Krieger anwerben, sowie verloren gegangene Krieger wieder zurück gewinnen. Bei einigen gab es leider Anlaufschwierigkeiten. Sei es durch fehlenden „Waffen“ oder Fernbleibens der Trainingseinheiten. Gegen Ende der Vorbereitungszeit auf die grosse Schlacht von Basiliensis, konnten aber unsere Anwärter doch noch die Kurve kriegen. Wir hoffen sehr, dass der Trend vom Endspurt im neuen Vereinsjahr beibehalten wird. Besserung wurde jedenfalls gelobt.

Unsere Hauptprobe näherte sich in grossen Schritten und unsere Generalprobe fand wieder im Osten des Landes statt. Sprich Altstetten in St. Gallen. Unser Kriegsschiff wurde beladen und wir machten uns auf dem Weg. Das Lager welches beschlagnahmt wurde, liess keine Wünsche offen. Im Vergleich zu vergangen Jahren, kann es sogar als Luxus Unterkunft bezeichnet werden. Eine Informantin gesellte sich zu uns, und führte uns gekonnt durch die Schlachten von Altstetten. Einige unserer Krieger überlisteten sich selbst, indem sie den Inhalt Ihrer Trinkhörner mit giftigem Feuerwasser aufgefüllt haben und gerieten so etwas ausser Gefecht…

Am Zweiten Tag wurden wir erneut auf die Probe gesetzt. Der Zorn Gottes, wahrscheinlich durch den Exzess des vergangenen Abends, liess nicht auf sich warten und machte sich in Form eines noch nie dagewesenen Sturms bemerkbar. Die 10 Plagen zu Zeiten Moses oder die Sintflut zu Zeiten Noahs waren nichts dagegen. Man sah die eigene Hand vor Augen nicht. Gegen diese Mächte sind auch wir machtlos und so sahen wir uns zum Rückzug gezwungen! HUNNE reimt sich halt auf SUNNE!

So kehrten wir in unsere Gefechtsbasis zurück, wo der definitive Endspurt eingeläutet wurde. Die letzten Waffen wurden geschliffen, die Strategie nochmals verlesen und die Tarnung zur grossen Schlacht offenbart. Wir waren bereit. Aber wie es sich vor jeder Schlacht gehört, kommt zuerst der Gottesdienst.

Das anpirschen an der grossen Schlacht fing an. In dieser letzten Vorbereitungsmission wurden wir in den Gepflogenheiten der Goldgräber geschult. So dass die Rolle des Goldgräbers jedem einzelnen in Fleisch und Blut überging. Nun war es für den Feind absolut unmöglich, uns als HUNNE zu erkennen. Zumindest optisch. Denn durch unsere Kriegslieder wurden wir immer wieder erkannt… ;)

Offensichtlich haben wir in dieser kurzen Zeit Busse getan, denn der Wettergott stand uns während der gesamten grossen Schlacht in Basiliensis zur Seite! Ein Rückzug kam nicht mehr in Frage. Sämtliche Kampftechniken die uns während den Trainingseinheiten beigebracht wurden, wurden schonungslos eingesetzt um Basiliensis im Sturm zu erobern. Alles was uns vor Augen kam, wurde ohne Rücksicht auf Verluste vernichtet. Nicht mal Fensterreinigungsflaschen von SONAX konnten unsere Kriegsbässe von Jericho verstummen lassen! Wir waren eine verschworene Einheit, sei es im Kampf oder während den Auszeiten! Nichts und Niemand konnte uns Aufhalten. Bis unser schlimmster Feind uns gegenüber stand. Er zog uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Plötzlich war er da, der Endstraich, begleitet von sattem Nebel, begleitet von Dunkelheit die uns umschloss. Alles war Schwarz, so wie wir es in unserer Grundfarbe des Vereins kennen. Auch diesem Feind haben wir uns gestellt und machten ihn zu unseren Verbündeten. Nämlich ein Endstraich, das den Namen HUNNE Stile absolut verdient hat.

Doch dies sollte nicht das letzte Erlebnis im Feldzug 2011/2012 sein. Wie es sich nach einer grossen Schlacht gehört, kehrt man zum Triumphzug nach Hause zurück. Wie immer trafen wir uns mit unserem Anhang im Dorf zum Schiefen Eck. Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli, nahmen wir noch eine Herausforderung an und traten in Guerilla Truppen zur allerletzten Mission auf. Wir wurden durch Basiliensis gescheucht, um zu sehen, was wir über der eroberten Stadt in Erfahrung bringen konnten. Dabei kristallisierte sich eine Guerillatruppe aus, welche sämtliche Aufgaben und Fragen der Mission mit einer erstaunlichen Bravur lösen und beantworten konnte. Diese Elite Guerilla Truppe wurde von Attila höchstpersönlich mit einem Schatztresor voller Gold prämiert. Nach einem reichhaltigen Mahl konnte noch eine Waffenschmiede besichtigt werden, in welcher in reiner Handarbeit absolute Präzisionswaffen Namens Trompeten hergestellt werden. Diese Waffenschmiede ist so renommiert, dass sogar ein Häuptling Namens Barack Obama, ein Sortiment aus dieser Waffenschmiede für seine Krieger bestellt hat.

Dem Einzug in die Freie Strasse, wo die Eingeborenen Basiliensis uns unter frenetischem Jubel in Empfang nahmen, stand nun nichts mehr Wege. Auch bei dieser Kür konnten wir einmal mehr mit unseren Kriegsliedern glänzen.

Zum Schluss möchte ich allen Kriegern, Sponsoren, Gönner, Passiven und Helfer herzlichen danken. Ohne Eure tatkräftige Hilfe wären all diese Schlachten nicht zu schlagen, die Eroberung Basiliensis nicht möglich, schlicht: Wir würden nicht seit 7 Jahren Geschichte schreiben. Aus diesem Grund: Ein herzliches Dankeschön!

Euer Attila

 


Sujet: "Dr Goldgrääber-Waansinn"

Fasnacht 2012 - s glemmt;
(klick uff dr Flyer zem en lääse...)
drugg do druff zum dr Flyer l\344\344se!


Ein guter Jahrgang!

Sollte ein Fasnächtler behaupten, dass der Ausgang einer Fasnacht sowie deren Bewertung zu einem grossen Teil vom Wetter abhängen, würde ich ihm nicht widersprechen. Ein gutes Wetterchen ist eine hervorragende Basis für ein Volksfest mit weit über 12 000 Aktiven, denn eine Regenfasnacht von Unterstand zu Unterstand beraubt ein jedes Aktivmitglied guter Möglichkeiten zur Gestaltung seiner Pausen, wie z.B. einem Schwätzchen am Rheinufer, einen Kaffee auf einer Restaurantterrasse, Kostüme mit wenig Unterkleidung, u.s.w.

Dementsprechend können wir auf eine schöne, warme und entspannte Fasnacht zurückblicken, an der Vieles wie von alleine lief, so auch der Cortege. Ich kann mich selten an eine Fasnacht mit den HUNNE Basel erinnern, an der wir so mühelos drei Commitestationen bewältigen konnten (und das aus Sicht einer Guggenmusig, die für sich nicht den Anspruch erhebt, den ganzen Umzug zu laufen). Die Sonne strahlte, der Cortege lief und die Sujets erfreuten sich an der von Petrus organisierten Beleuchtung. Er muss doch ein Basler sein.

Am Dienstag dasselbe, es war ein wunderschöner Tag, der tausende Besucher an den Kinderumzug und die Guggenkonzerte lockte sowie auch an unsere jährliche Birsyg Sinfonie! Die vier traditionellen Gaststars, die FUNatiker, Kannibale, Noote-Schysser und wir, konnten auf kein aufgestellteres Publikum hoffen, als wir es an diesem tollen Abend erleben durften. Darum möchten wir uns an dieser Stelle herzlich für die tolle Unterstützung des Publikums bedanken und nicht zuletzt auch unserem Freund Claudio Acquistapace www.ac-auto.ch, der uns jährlich die Transportmöglichkeiten und unserem Freund Stefan Thommen www.stagecom.ch, der seine Bühne zur Verfügung stellt. Ein herzliches Dankeschön!

Am Mittwoch kam schon der erste Wehmut auf. Die Zeit verflog, die Fasnacht näherte sich ihrem Ende. Doch schon früh am Mittwoch wurde uns klar, dass diese Fasnacht ein unvergleichlicher Jahrgang werden würde, nämlich ein verdammt guter. Worte können es kaum beschreiben, darum stelle ich hier ein paar Links von uns rein, so dass sich jeder selbst überzeugen kann. Schön war s.

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Mit hunnische Griess
Eyri HUNNE Basel

Ein kleiner Rückblick

Hou-Hou-Hou, so klingt es des Nachts durch den Kamin, wenn Santilla mit seinem Yak- Schlitten über die Dächer prescht. Um etwas zu bekommen, braucht es nicht viel: Eine Passivmitgliedschaft bei uns reicht völlig, um in seinem Buch der coolen Leute aufgenommen zu werden. Gerüchte über das Aufhängen einer leeren Wursthaut am Kamin haben sich bisher nicht als Geschenkegarantie bewahrheitet. Besser man stellt ihm einen Lutz auf den Wohnzimmertisch. Es sei sein Wunsch…

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu und damit wird es gleich mal Zeit für eine kleine Rückschau… zumindest im Rahmen der letzten zwei Veranstaltungen.

Wie anfangen? Nun, zuerst mal Danke!! Danke, liebe Passive! Danke, liebe Mithelfer! Danke, liebe OKs! Danke, liebe Gäste! Ein bewegtes und ereignisreiches Jahr neigt sich seinem Ende zu und ohne Euch wäre es nicht mal halb so schön geworden!

Es klingt schon fast langweilig, weil ich es jedes Jahr schreiben muss: Unser Gelaage VII hat mal wieder alle Bestmarken überschritten. Zurzeit herrscht ja in den Wirtschafts- und Geisteswissenschaften die Diskussion, ob es sinnvoll wäre, in der Unternehmensführung immer in den Kategorien des kontinuierlichen Wachstums zu denken, wohlgemerkt in einer Zeit der Eurokrise und der stetig drohenden Rezession. Eine Diskussion, die angesichts der herrschenden Verhältnisse wohl ihre Berechtigung hat, doch haben wir am Gelaage VII nichts davon mitbekommen - im Gegenteil. Das Wachstum unseres jährlichen Anlasses hält an und stellt uns teils vor logistische Probleme, um die uns die EU wohl beneiden würde. Es tut uns unendlich leid, dass so viele Gäste an unserem Fest nicht gleich eine Sitzgelegenheit ergattern konnten. Wir arbeiten bereits an einer Lösung des Problems.

Nichtsdestotrotz war unser Gelaage VII ein voller Erfolg. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung und das Sitzfleisch unserer Gäste und Gastguggen, namentlich den Rambasse Rynach, den Grunz Gaischter, den Negros und selbstverständlich unseren treuen Freunden, den FUNatikern.

Vorbei ist auch bereits unser Weihnachtsessen. Begleitet wurde es von einem kleinen, aber schlussendlich doch recht amüsanten Malheur. Hätten Sie ein Fondue ohne Maizena und voller Herdstärke hingekriegt? Wir auch nicht! :-) Das Weihnachts- OK sah sich mit ernsten Aufgaben konfrontiert. Einen herzlichen Dank an den Coop Pronto und den Gasthof Sternen in Therwil für die tollen öffnungszeiten! Aber summa summarum haben es unsere Jungs Seimen, Sascha und Kevin doch noch auf die Reihe gebracht. Vielen Dank für die Organisation!

Kommen wir nun zum Schluss. Wir HUNNE Basel wünschen allen Lesern dieses Blogs eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und selbstverständlich auch ein Frohes Neues!

Mit hunnische Griess
Eyri HUNNE Basel
Hou-Hou-Hou!!!!


Unsere Gäste am Gelaage VII


Unser siebtes Gelaage steht vor der Tür und das mit einer Gastbesetzung, wie wir sie noch nie hatten! Am 12.11.11 haben wir nicht weniger als vier Gastguggen zu Gast, wobei keine wie die andere ist! Das Gelaage VII steht also ganz im Zeichen der musikalischen Diversität!
Aus den Tiefen des Glaibasels kommt mit der Negro-Rhygass eine Traditionsgugge zu uns. Die Geschichte des Vereins führt zurück bis ins Jahr 1927. Die Negros sind eine Besonderheit der Basler Fasnachtsgeschichte, denn die heute allseits bekannte Männergugge war in ihrer Frühzeit sowohl als Clique als auch als Wagenverein aktiv. Die heute bekannte Formation wurde im Jahre 1957 neu gegründet und gehört seitdem zum festen Bestandteil der Basler Guggenfasnacht. Auch ausserhalb der Fasnachtszeit waren und sind die Negro-Rhygass sehr aktiv. Noch vor ein paar Jahren waren sie jährlicher Gastgeber des Schruubedämpferli. Heute betreiben sie jeden Spätsommer ihr sogenanntes Nätz-Fescht - mit beachtlichem Erfolg. Die Gugge pflegt einen soliden, traditionellen Stil, gespickt mit Ohrwürmern aus der guten alten Zeit. Eine der wenigen Guggen übrigens, die sich nie von Moden der Zeit beeindrucken liess: Ihr Schlagwerk besteht traditionell aus Pauken und Basler Trommeln. Begleitet werden diese von einer im Verein integrierten Pfeifergruppe. Etwas ähnliches wie die Negro-Rhygass wird man niemals finden.

Als zweiten Gast haben wir unsere alten Freunde und Battle-Rivalen zu Besuch! Die FUNatiker spielen einen modernen Stil mit einer guten Mischung aus Rock und Pop. Besonders erwähnenswert sind das sehr leistungsstarke Trompetenregister und der rockig-fetzige Schlagstil des schon zwölfjährigen Vereins. Mit der Gründung der FUNatiker im Jahre 1999 fand in Basel der Beginn einer musikalischen Revolution statt. Die damals noch relativ kleine Gruppierung begeisterte mit ihren modernen, fetzigen Sound und wurde zum Vorbild vieler neugegründeter Formationen, die sich von der traditionellen Basler Spielweise etwas entfernen wollten. In diesem Sinne sind die FUNatiker die Pioniere einer musikalisch sehr ehrgeizigen Guggenszene, die sich in seither stark vergrössert hat. Während des Vereinsjahres ist die Gugge sehr aktiv. Praktisch jeden Freitag steht ihr Keller beim Wettsteinplatz offen. Ihr traditionelles Ohrgasmus-Fest findet jeden Sommer auf der Fridolinsmatte in Birsfelden statt. Weiter sind die FUNatiker regelmässiger Gastgeber kleinerer Feierlichkeiten im Rahmen ihres Kellers, so dass in guten Abständen mal ein Oktoberfest oder eine Rock-Night von ihnen organisiert wird.

Als dritter Gast beehren uns die Grunz Gaischter! Die im Oktober 1987 gegründete Gugge feiert an der Fasnacht 2012 ihren 25. Geburtsdaag. Wir gratulieren herzlichst und sind froh, sie bei uns begrüssen zu dürfen. Der gemischte Verein spielt ein buntes Repertoire an Ohrwürmern aus der modernen ( s Bömbli, Tom Jones) als auch älteren Zeit (Suspicious Minds, Elvis Presley). Die Grunzis sind eine Gugge, die sich bereits ab den 90ern eines grossen Zuwachses erfreuen durfte. Deshalb änderte seit dieser Zeit auch öfters die Probelokalität (Sandgrubenschulhaus, Volkshauskeller und nun in der Gartenstrasse). Der Werdegang des Vereins ist eindrücklich. Mitunter waren sie im Jahre 2007 Gast im Musikantenstadel. Seit 2005 sind die Grunz Gaischter Mitglied der Gugge IG Basel und von da an fester Bestandteil des dienstaglichen Guggenprogramms auf dem Seibi. Als in dieser Zeit die traditionelle IG Gugge Stachelbeeri ein gemischter Verein von Frauen und Männern wurde, wurden die IG Statuten dahingehend verändert, dass nun auch gemischte Vereine der IG beitreten durften. Zusammen mit den Glaibasler Schränzbrieder und den Märtfrauel läuteten sie damit ein neues Zeitalter des altbekannten Dachverbandes ein und sind seit längerer Zeit fester Bestandteil der BGG-Stiftung für benachteiligte Kinder und Menschen in Not. Ein durchaus sympathischer Verein, auf den wir uns sehr freuen.

Ein ganz spezieller Gast kommt aus Reinach BL zu uns. Die Rambasse Rynach sind in Basel weniger bekannt, weil sie nicht an unserer Fasnacht teilnehmen. Darum möchten wir Euch diesen sehr spielstarken Verein an unserem Fest etwas näher bringen und sind uns dessen absolut sicher, dass keiner von Euch enttäuscht werden wird. Man trifft die Reinacher vornehmlich an Umzügen in Baselland, wie Pratteln, Ettingen und selbstverständlich an ihrer Heimfasnacht in Reinach. Die Gugge gibt auf ihrer Homepage nicht viel von seiner Geschichte preis, doch hat sie seit 1999 eine rasante Entwicklung durchgemacht. Heute spielen die rund 36-köpfigen Rambasse einen hoch aufwändigen Stil mit starker Registerspezialisierung. Der Sound ist schlichtweg klasse und es wäre wirklich schade, wenn man sich dies entgehen liesse.

Mit hunnische Griess

Eyri HUNNE Basel


S Neyscht vom Schlachtfäld


Es ist soweit: Am 18. August starten wir mit der ersten offiziellen Probe. Auch wenn es gegen aussen etwas ruhig gewesen ist, so haben wir uns intern bereits auf die neue Fasnachtssaison vorbereitet. Die neuen Lieder wurden gewählt, das Gelaage kommt in die Endphase seiner Planung und auch der Herrenbummel ist bereits passé (ein herzliches Dankeschön an unsere Schwobefraktion). Was kann man dieses Jahr von uns erwarten? Wir wollen nicht zu viel verraten, doch unser Sujet steht schon und es wird wie gewohnt eine Besonderheit aus der Basler Geschichte. Auch unsere neuen Lieder sind wahre Ohrwürmer. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Drey scheenschte Dääg. Summa sumarum darf man gespannt sein, denn wir sind schon wieder ein wenig gewachsen. Mitunter sind auch bekannte Gesichter zu uns zurückgekehrt. Ein Wiedersehen, das Freude macht.

Mit hunnische Griess
D HUNNE Basel


Fasnachtsbericht 2011


Wir steigen in die siebte Runde!

Guggemusig HUNNE Basel, gegründet als Männergugge 2005, Sujets "Spaledier", "Grabmacher Joggi", "Konzil ze Basel", "Dr viert Basilisk", "Dr Freischitz". So würde in etwa ein Steckbrief des Vereins aussehen, wenn er auf seine fasnächtlichen Aktivitäten beschränkt werden würde. Doch hinter einem Vereinsleben steckt noch viel mehr. In unserer jetzt schon siebenjährigen Geschichte darf eine Erwähnung vielerlei Eigenschaften bei Leibe nicht zu kurz kommen. Fleiss, Ausdauer, Geduld, Motivation und Emotionen wären nur ein Bruchteil davon. Auch Eigenschaften, die uns von aussen zugeschrieben werden, bedürfen ruhig mal einer Erwähnung: "E glatte Huffe", "Offen", "Spielstark", "Laut", um mal kleine eine Auswahl zu treffen.

Auch wurden wir schon "Opfer" einer gewissen Mythenbildung, die wir wie folgt kurz auflösen möchten. Sie drehen sich um Fragen wie:

1. Seid ihr eine Gassenjätterabspaltung?

Nein. Es liegt auf der Hand, dass wir sehr viele ehemalige Mitglieder des genannten und angesehenen Traditionsvereins in unseren Reihen haben. Darunter vor allem viele Gründungsmitglieder. Es ist aber ebenso Fakt, dass die HUNNE Basel niemals hinblicklich des Kriteriums der Abgrenzung gegründet wurden. Es standen dabei diverse andere Überlegungen dahinter, nämlich in Basel etwas neues aufzubauen. Vor allem nachdem eben diese ehemaligen Mitglieder auch in anderen Vereinen reingeschaut haben und etwas vermisst haben, dass sie nun in diesem Verein sehr gut umgesetzt haben: Eine solide Kameradschaft in einem überblickbaren Verein, kein Cortège zwang und vor allem eine neue musikalische Herausforderung zu meistern. Der Erwähnung bedarf des Weiteren, dass längst nicht alle Gründungsmitglieder derselben Abstammung sind. Es kommen vereinzelte auch von anderen Fasnachtsvereinen (u.a. vom Wagen), sowie von Musikvereinen. Unterdessen haben wir eine jedoch eine sehr gute Durchmischung. Da wir keine Anfänger ausbilden ist es schon fast zwangsläufig so, dass unsere Mitglieder bereits schon anderswo dabei waren. Ein zweiter grosser Anteil kam zum Beispiel von den Räpplischpaltern. Es würde jedoch kaum jemand auf die Idee kommen, die HUNNE als eine Abspaltung von den Räpplis zu sehen. ;) Des Weiteren ist es ebenso naheliegend, dass Leute, die sich besser kennen, eher einen Verein zusammen gründen.

2. Wir hören praktisch nichts Schlechtes über Euch. Warum?

Zugegeben: Wir haben uns auch schon ein paar Fauxpas erlaubt, die hier nicht weiter diskutiert werden ;). Unsere Stärke war es bisher jedoch immer, falsch gelaufene Dinge wieder zurecht zu biegen, sei es nun intern oder im Fasnachtsbetrieb. Wie jeder Mensch Fehler macht, machen auch Kollektive zwangsläufig Fehler. Wir sind aber froh um das positive Bild, dass wir bis heute geniessen und bemühen uns natürlich, dies zu erhalten.

Sollten weitere Fragen dieser Art auftreten, beantworten wir diese auf dieser Seite gerne :))) Nichtsdestotrotz bleibt diese Seite ein Informationsmedium für unsere vergangenen Aktivitäten. Wir durften im 2011 wirklich eine unvergessliche Fasnacht erleben. Mit dem "Freischitz" ist uns ein weiteres Mal eine super Umsetzung einer alten Basler Sage gelungen und konnten damit sogar einen Bezug zur heutigen Gegenwart herstellen, was ebenso ein Novum für uns war. Wir möchten uns darum an dieser Stelle bei allen Leuten bedanken, die uns auf irgend eine Art supporten und so zahlreich an unseren Festen oder der diesjährigen Birsig- Sinfonie aufgetaucht sind. Wir hoffen auch, dass unser Bummel nach Rheinfelden für viele von Euch mitgereisten eine schöne Erfahrung war. Das Wetter war uns auf jeden Fall nichts schuldig geblieben. ;)

Wie der Titel schon sagt: Wir steigen in die siebte Runde! Wir tun das guten Mutes und voller Zuversicht und sind bereits an den Vorbereitungen für die Fasnacht 2012 vom 27. bis 29. Februar! Wir hoffen natürlich, Euch spätestens wieder an unserem Gelaage antreffen zu können. Der Termin folgt in Kürze.

Mit hunnischen Grüssen

HUNNE Basel


und do isch dr Jooresbricht 2011 vom President

Festgehalten..................... 14. Februar 2011
Sujet: "Dr Freischitz"

Fasnacht 2011 - "zämme fägts"
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Mittwoch 09.02.11
S Neyscht vom Schlachtfäld


Absolut einverstanden: Es war mal wieder höchste Zeit für eine Aktualisierung unserer News-Seite! Die Zeit verging wie im Fluge und schon war untenstehender Artikel schon fast ein Jahr alt. Es geht manchmal alles schneller, als dass es einem lieb sein kann.

Doch was haben wir in der Zwischenzeit gemacht? Zunächst einmal konnten wir das Jahr wieder mit sehr engagierten Neuinteressenten beginnen. Auch wenn erfahrungsgemäss nicht immer alle bleiben, so konnten wir in diesem Jahr zum ersten Mal auf ein besonders engagiertes Mitglied zählen, das leider aus terminlichen Gründen nicht mehr mit uns Fasnacht machen kann, aber dennoch am HUNNE Gelaage alles am Lääberlistand gab. Ein herzliches Dankeschön an Michel Schumacher und seinen absolut flotten Kollegen. Das musste hier einfach geschrieben werden, zumal es eine noch tollere Überleitung zu unserem jährlichen Gelaage ist, was wieder einmal ein voller Erfolg war.

Zum ersten Mal fand das HUNNE Gelaage auf dem Sportplatz “In den Wyden" statt. Zunächst etwas besorgt über die Abgelegenheit des neuen Standortes, wurden wir dennoch sehr positiv vom Andrang der Besucher überrascht. Das Gelaage VI sprengte die letztjährige Bestmarke an Besuchern aufs Neue, so dass wir manchmal schon gar nicht mehr wissen, wo wir die Leute am Schluss noch platzieren konnten. Wir entschuldigen uns darum bei unseren Stehgästen und bedanken uns gleichzeitig bei allen für den Beitrag zu diesem unglaublichen Fest.

Dieses Jahr sind wir von der Anzahl wieder ein wenig gewachsen. Da unser Kontingent auf eine fixe Zahl festgelegt wurde, möchten wir unseren Interessenten raten, sich bei einem beliebigen Mitglied über die Aufnahmekapazität in den Registern zu informieren und schon frühzeitig mit uns Kontakt aufzunehmen, so dass wir schauen können, was wir für Dich /Euch tun können. Traditionell ist aber ein jeder Interessent herzlich an unsere Neumitgliederprobe nach der Fasnacht eingeladen. Bei Interesse einfach melden.

Neu ist auch, dass wir für altgediente HUNNE- Mitglieder einen Stosstrupp gegründet haben, der nur Dienstags läuft. Zudem werden die Passiven am Dienstag zu einem reichlich gedeckten Apéro eingeladen. Die Post ist demnächst zu Euch unterwegs, liebe Passivmitglieder.

Auch neu ist unser Präsident. Ex- Vizepräsi Harry übernahm auf letzte GV das Amt unseres Gründungspräsidenten Enzo. Wir möchten uns bei Enzo an dieser Stelle nochmals allerherzlichst für die geleistete Arbeit und die unvergessliche Zeit, die wir unter seiner Führung erleben durften, bedanken. Unverwechselbar waren sein Stil und auch seine Methoden ;))) Nochmals ein ganz dickes Dankeschön an den Seniore “Y-schmeiss-di-uss-dr-Gugge!" Tumminelli.

Zu guter Letzt sind wir auch dieses Jahr wieder mit einem Sujet aus dem guten alten Basel am Start. Lasst Euch überraschen und schaut an der Fasnacht mal bei uns vorbei!


Mit hunnischen Grüssen


Fasnachtssaison 2010



Es sind nun doch schon zwei Monate vergangen, seit die Lichter in Basel wieder brennen und die 3 scheenschte daag der Vergangenheit angehören. Trotzdem möchten wir nochmals kurz diese wunderbare Zeit revue passieren lassen und euch einen kleinen Einblick in die gemeinsam erlebten Augenblicke geben.

Mit einem Auftritt beim internen Preistrommeln und Preispfeiffen bei der Spaalenklique konnten wir den ersten Auftritt im neuen Jahr einklingen lassen.
Eine Woche später machten wir uns auf, um den südlichsten Teil unserer nördlichen Nachbarlandes zu erobern. Beim Oktaven-Chratzer Ball durften wir einen tollen Abend mit super Guggensound und genialem Publikum mit bester Gastfreundschaft geniessen. Wir hoffen, das Nachbarland erobert zu haben. Wie man zu Ohren bekam, konnte ein Frauenherz erobert werden....jedoch lehnte man herzlichst dankend ab.

Mit der Vorfasnacht stimmten wir uns nun voll und ganz für die “drey scheenste Dääg" ein und fuhren in das sprachlich schwerverständliche Toggenburg nach Frauenfeld. Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Es war der Oberknaller. Kameradschaftlich sowie musikalisch genossen wir eine sensationelle Zeit. Herzlich bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei der Gugge Runnglä Süüder für die Einladung zu ihrem genialen Alkazüül- Anlass, dem Dream Team des Restaurants Füfi und unserer super Herberge des Falken Pubs. Einige dieser Bekanntschaften haben uns danach an der Basler Fasnacht besucht. Es war eine grosse Freude.

Wieder in Basel angekommen, durften wir schon bald an zwei Wageneinweihungen unserer Stücke zum besten geben . Mit einer tollen Stadtführung, inklusive Genuss des Käppelijochbiers, genossen wir zusammen einen Abend vor dem Highlight . Herzlichen Dank der sehr sympathischen “Biene" Maya, welche uns in das “alte Basel" blicken liess.

Der grosse Tag ist gekommen. Mit einer Abänderung des Stammkostüms zogen wir nun zum fünften Mal in die Fasnacht. Heute noch trauern wir dem Ende der diesjährigen Fasnacht nach, denn alle drei Tage waren einfach nur die Sensation. Die Höhenpunkte waren neben der Birsyg Sinfonie - einen herzlichen Dank an die vielen Besucher - unter anderem das Battle gegen die Funatiker sowie schon in den jeweiligen Jahren zuvor unsere super Kameradschaft. HAMMER, MEINE HERREN!
Nun haben wir schon fast das Jahr mit der 6. Generalversammlung zu Beginn des nächsten Monats abgeschlossen, so wünschen wir allen Passiven, Freunden und sonstigen Verirrten mit Abschluss dieses Textes eine wunderschöne Nachfasnachtszeit und hoffentlich eine grosse Vorfreude auf die nächste Fasnacht.


Chrislyhunn



und do isch dr Jooresbricht 2010 vom President

Festgehalten..................... 26. Februar 2010
Sujet: "Mir haische dr vierti Bruggewächter"

Fasnacht 2010 - "e rundi Sach"
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Festgehalten..................... 5. Januar 2010

“Im neuen Jahrzehnt angekommen"

Vorweg wünschen wir HUNNE allen Passiven, Fans und Freunden einen guten Start für das neue Jahrzehnt in diesem noch jungen Jahrtausend... oder so. Klingt schon fast ein wenig nach dem Logbuch der Enterprise: Sehr futuristisch und sicher auch ungewohnt, erstmals in diesem neuen Jahrtausend eine 1 vor der letzten Ziffer stehen zu haben.

Nach den Sternen wollen auch wir HUNNE Basel dieses Jahr greifen, nämlich nach einem kleinen, schon fast unscheinbaren Jubelsternchen, dem Wahrzeichen unseres nun schon fünfjährigen Bestehens! Ja, uns gibt es jetzt seit 5 Jahren, wobei es für manche von uns wie gestern erscheinen mag, als man über den Namen “HUNNE Basel" oder “Basler Hoderüttler" diskutieren musste, wobei der erstere Vorschlag- JA, GOTT SEI DANK!- das Rennen machte...

Ganz im Sinne unseres kleinen Jubelanlasses, bereiten wir uns schon jetzt entsprechend auf die Fasnacht am 22. Hornig 2010 vor und freuen uns sehr darauf, für unsere Verhältnisse “butzt und gstreelt" durch unsere Gassen zu lärmen, wie sich das für ein gesittetes Hunnenvolk gehört.

Zum Schluss möchten wir noch kurz einen Blick zurück werfen und herzlich für das zahlreiche Erscheinen an unserem letztjährigen Gelaage V danken! Wir hoffen natürlich, den einen oder anderen Gast mal wieder an der Fasnacht anzutreffen. Ansonsten freuen wir uns einfach auf das nächste Mal!

Mit hunnischem Gruss


und do isch dr Jooresbricht 2009 vom President

Festgehalten..................... 2. April 2009
Sujet: "Konzyl ze Basel"
Fasnacht 2009 - "Jetz simmer laggiert!"
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“Nach dr Fasnacht isch vor dr Fasnacht"

Definitiv, der Titel lügt nicht. Schon am 22. Februar gehen in Basel punkt 4 Uhr wieder die Lichter aus und der Tanz beginnt aufs Neue. Doch wozu die Hast, wir nehmen uns die Zeit für einen Rückblick:
Die Vorfasnacht in Köln war erneut wie erwartet ein schönes Ereignis, dem wir bereits zum zweiten Mal beiwohnen durften. Manche von uns wurden von der feierlichen Stimmung in “Viva Kolonia" schon richtiggehend übermannt. Man fühlte sich wie im siebten Himmel, doch auf der Erde gilt halt immer noch die Schwerkraft. Man konnte sich schweren Kopfes davon überzeugen. ?
Da Petrus an der Fasnacht sehr launisch war, war ein gesunder Durchhaltewille und ein guter Schuss Motivation sicher nicht fehl am Platz. Montags und Donnerstags Morgen bekamen wir genügend von zwischenzeitlichen Wolkenbrüchen ab. Nass bis auf die Knochen, aber selbstverständlich immer am Start! Schlechte Laune sichten und vernichten, aber zack-zack!!!
Es war für uns trotz des unstetigen Wetters eine sehr gute und kollegschaftlich gut gepflegte Fasnacht. Das Konzil von Basel wurde erneut zum Leben erweckt mit einer wunderschön hässlichen “Weber"- Larve, die am Strassenrand sehr gemischte Reaktionen provozierte. Von “Supergeil" bis “Wääh, isch das gruusig" kamen Statements von Links wie Rechts und es machte uns riesig Spass auf solch eine Resonanz zu stossen.
A propos Spass: Unser Fasnachtszyschtig war ein Renner. Wir konnten ein frisch geborenes Guggenkonzert zur Taufe tragen und es wurde ein sensationeller Erfolg. An dieser Stelle sei noch den vielen Zuschauern gedankt, die sich auf den Birsig-Parkplatz zur ersten “Birsyg-Sinfonie" begaben. Ein absolut heisses Konzert wurde uns von den FUNatikern, den Kannibâlen und den Noote-Schyssern geboten. Wir danken herzlichst!
Nach obligatorischem Bummel mit Brunchfahrt auf dem Rhein, können wir nun aber vorwärts schauen. Wir sind auf der Suche nach ein paar Kameraden, die mit uns in die Reihen stehen wollen und bereits ein Blasinstrument spielen können. Bei Interesse ungeniert nachfragen, am besten gleich beim Musikchef selbst: rolli@hunne.ch.

Mit hunnischem Gruss


Festgehalten..................... 4. Januar 2009


“Jetz simmer laggiert"

Kurz vor Ablauf des Jahres 2008 lud das Basler Fasnachtscomité zur alljährlichen Plakettenvernissage. Von insgesamt 89 Vorschlägen machte der Plakettenvorschlag von Roger Sigrist zusammen mit dem Motto von Corina Christen “Jetzt simmer laggiert" das Rennen.

Die quadratförmige Plakette zeigt ein Larvenatelier mit acht typischen Basler Larven, die in acht von insgesamt neun Kästchen in diesem Quadrat angeordnet sind. Im mittleren, unteren Kästchen nimmt eine Figur die Rolle eines schaffenden Künstlers ein, die noch dabei ist, eine Larve fertig “z'laggiere". Das Bijou hat einen zusätzlichen Goldrahmen.

Hinter der Plakette 2009 steckt eine doppelte Bedeutung. Der gelernte Graveur Roger Sigrist sieht in seinem Werk vor allem eine Vollendung der wichtigsten Arbeit für die Fasnacht: Das so genannte “zweite Gesicht" und seine Rolle werden geschaffen, mit der ein Abtauchen in die wunderschöne Fasnachtswelt möglich ist.

Eine Ebene tiefer geht da schon Corina Christen, die das Motto und den Vers dazu vorgeschlagen hat. “Jetzt simmer laggiert" sei nämlich ein Ausdruck aus dem Baseldeutschen und bedeutet, etwas rustikaler ausgedrückt, “Jetzt simmer bschisse worde".Hintergrund dieser Aussage, wie kann es auch anders sein, ist das Bankenfiasko mit der geplatzten Immobilienblase des US- Marktes.

Das Motto schafft es somit, seinen regionalen Rahmen zu sprengen um eine international vorhandene Empörung zum Ausdruck zu bringen.Auch wenn beide oben geschilderten Ansichten der Künstler in ihrem gemeinsamen und damit doppeldeutigen Sinne zusammen ein wenig an den Haaren herbei gezogen scheinen, so steht ausser Frage, dass die Plakette 2009 für unsere Nachwelt ein aussagekräftiges Zeitzeugnis sein wird.

Mit hunnischem Gruss

 


Festgehalten..................... 27. September 2008


Die Herausforderung:
Aller Anfang ist zwar schwer, aber für uns immer eine willkommene Herausforderung:
D HUNNE proobe fyr die kommend Fasnacht!
Die neue Fasnachtssaison hat mit den offiziellen Probeterminen wieder begonnen und wir durften uns über einige Anwärter freuen, die zu uns gestossen sind. Das Wesentliche ist dennoch gleich geblieben: Unsere Vorfreude auf die kommende Fasnachtszeit und unsere unvergleichliche Kollegialität.

Mit dem OHRgasmus- Fest bei den FUNatikern hatten wir nach unserer wohlverdienten Pause unseren ersten offiziellen Auftritt und erste Herausforderung. Wir bedanken uns bei den FUNatikern für die Einladung. Wir haben das Fest sehr genossen und werden es in guter Erinnerung behalten.

Mit dem HUNNE Gelaage IV haben wir bereits die erste eigene Herausforderung des neuen Jahres bestanden. Bei strömenden Regen rüsteten wir uns für den erstmals besser zugänglichen Event. Unsere kühnsten Erwartungen wurden um Längen übertroffen. Das Fest lief besser als je von einem HUNN erträumt. Sensationell! Danke nochmals an alle Mitglieder, Helfer, den eingeladenen Fasnachtsvereinen, dem Dressurverein Basel und vor allem den zahlreich erschienenen Leuten, die trotz des brutal schlechten Wetters zu uns gefunden haben. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

Eine weitere Herausforderung hat unser Sylle angenommen: Er hat seine Regine kürzlich zur HUNNE- Gemahlin genommen und sie standesgemäss ans heimische “Wigwam" gebunden! Wir gratulieren noch einmal herzlichst!

So soll es sein, so soll es bleiben. Doch auch wir sträuben uns nicht vor Veränderungen. Wenn also auch DU Lust und Zeit hast, zu uns zu stossen, dann zögere nicht und ruf unseren Musikchef an. Einzelheiten findest Du auf der Startseite. ;)

Mit hunnischem Gruss.



und do isch dr Jooresbricht 2008 vom President

Festgehalten…………………29. Hornig 2008
Sujet: "Grabmacher zwische Stuel und Bangg"

Fasnacht 2008 - "Mir spiile us!"
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Festgehalten..................... 17. Januar 2008

“Mer spiile us" heisst das Motto der kommenden Fasnacht 2008. Pascal Kottmann gewann das zweite mal in Folge den Wettbewerb mit seinem Motto- Vorschlag für die Blagette 2008. “Zur grossen Überraschung", so schrieb es Hajo Strom in seiner Kolumne auf www.fasnacht.ch. Nun ja, man kann es sehen wie man möchte, genau wie man auch ein offen gelassenes “Mer spiile us" interpretieren könnte, hätte der Künstler seinen Leitgedanken nicht schon öffentlich preisgegeben:“Wie Kottmann erklärte wurde ihm kurz vor Einsendeschluss bewusst, dass es bei der Fasnacht vor allem um eines geht: "Mir spiile us". Egal ob mit Melodien und Versen oder in Form von Laternen, Kostümen und Larven", resümierte Strom den Grundgedanken des Künstlers.“Ausgespielt" werden somit die Karten, die zuvor versteckt in der Hand (oder gar im Ärmel) der verschiedenen Vereine und Akteure verborgen waren und damit ihre Sujets, ihr musikalisches Können, ihre Verse, ihre Wägen und alles, was sonst noch dargeboten wird. Wenn ausgespielt wird, dann liegen die Karten brach auf dem Tisch. Sie sprechen die ihnen zugeschriebene Bedeutung aus: Schaufel König- Der Blocher und sein hochpigmentiertes Schaf, Herz Dame- Die EM08 und die schönen Schwedinnen, Kreuz Bube- “Ein Stern! Ich kann's nicht mehr hören!"....So ausgespielt und für jeden ersichtlich, was wir Fasnächtler uns einander und auch dem Publikum mit unserem Auftreten zu sagen haben und wie es Comité- Obmann Felix Rudolf von Rohr in seinem Mottovers festhielt:
“das haisst: doo wo dr Ryy sy groosse Booge macht,
wo jeedes Joor in dääre ganz spezielle Nacht,
wemme dr Vieri-Schlaag vom Martinsgleggli heert,
mer wider alles saage deerfe, won is steert."

Na dann... “Ausgespielt" hat man übrigens auch eine Grosszahl oben erwähnter Fasnächtler bis auf die Trommler und Pfeiffer. Nämlich im Sinne von “ausgespielt", wenn man jemanden auslässt... wie im Fussball halt (Links-Rechts-Übersteiger und stehen gelassen). Wer also eine Blagette für die Fasnacht 2008 angeboten bekommt, muss keine Angst haben, dass er vielleicht einen Pin vom Basler Preistrommeln und -pfeifen angedreht bekommen wird. Dieses metallische Kärtchen mit Stecknadel ist dann sicherlich echt, das können wir versichern. Und keine Sorge: Wir haben, das hier nur der Gründlichkeit wegen festgehalten. Wir wollen ja niemanden gegeneinander “ausspielen".Klug “ausgespielt" wurde auf jeden Fall diese erst- und hoffentlich einmalige Marketingsidee, verschiedene Blagettentypen zu entwerfen. Was klug ausgespielt wird, lohnt sich auf jeden Fall schon mal aus kommerzieller Sicht. Gratulation! Umso mehr überrascht es darum, dass die Wahl, wie am Anfang erwähnt, scheinbar so überraschend war. Aber über solche Zusammenhänge redet man hoffentlich nicht... sonst hat sich's nämlich bald “aus-gespielt."... (na ja im Sinne von “Witz komm raus, du bist umzingelt.")

Wie dem auch sei und wie man “Mir spiile us" auch deuten kann und könnte, so werden wir HUNNE Basel uns gerne an den kommunizierten Gedanken Kottmanns halten und ein Tribut an eine historische Figur zollen, welche es geschafft hat, trotz schlechter Karten seine beste ihm mögliche Partie auszuspielen und somit als selbstloses, loyales Individuum in die Basler Geschichte einzugehen. Neugierig? Gut so!Wir haben ein ganzes Jahr auf Deine Neugier geradezu gebrannt! Wir haben gehämmert, gefärbt, genietet, geleimt und natürlich sehr intensiv geprobt! Wir hoffen, Euch mit unserem Sujet und unseren musikalischen Stücken die “drey scheenschte Dääg" versüssen zu können.

mit hunnische Griess

Festgehalten…………………05. Oktober 2007

…..so, die Blätter färben sich langsam braun und die Wälder werden lichter. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass es langsam aber stetig der 5.Jahreszeit entgegen geht. Für uns heisst dies der Start zur 3. Saison der HUNNE-BASEL.Mit viel Freude dürfen wir verkünden, dass 11 “HUNNE-Awärter" zu uns gestossen sind. Die ersten Proben, Auftritte und Hocks haben gezeigt, dass unsere Rukis auf dem besten Weg sind ein kampferprobter (in jeder Hinsicht) HUNN zu werden.Das Gelaage III ging in diesem Jahr auf dem Sulzkopf über die Bühne oder besser gesagt durch en Wald. Es ist eine tolle Location und die Umgebung trägt den HUNNE voll und ganz Rechnung, halt ein Gelaage wie man es sich vorstellt. Die Vorstadt-Hyler untermalten den Anlass mit einem tollen Auftritt, nochmals besten Dank an dieser Stelle. Mit einigen kleinen Verbesserungen dürfte dann auch der vierten Ausgabe nichts im Wege stehen.Die Lieder oder besser gesagt musikalischen Herausforderungen fürs kommende Jahr sind ausgewählt und fordern unser Können derzeit ganz schön. Aber bekanntlich wächst man ja an schwierigen Aufgaben, lassen wir uns überraschen.Ebenfalls auf einem Guten Weg sind das Kostüm und die Larve fürs Sujet 2008, welches sich einmal mehr um die Geschichte von Basel dreht. Wir haben uns eine Figur ausgesucht, die sich durch selbstlosen Einsatz alle Ehre verschaffte. Mehr sei an dieser Stelle, logischerweise, noch nicht verraten.Die kommende Vorfasnacht wird uns nach Köln führen, wo wir uns mit der 1. Kölner Hunnenhorde zusammenschliessen und durch die Gassen, Kneipen und Sääle von Kölle ziehen werden.Am Freitag vor der Fasnacht, 08.02.2008, geben wir im Festsaal des Volkshauses unser Bestes. Wir wurden von der Schotte Clique zu ihrem Alljährlichem Soiree eingeladen. Einmal mehr danken wir unseren 127 Passivmitgliedern, welche sich mit Ihrem Beitrag, dem Besuch unseres Gelaages oder mit anderweitigen Unterstützungen im Hintergrund an der Entwicklung unseres Vereins beteiligen, härzlige Dangg…….Nun ist es an der Zeit das Frostschutzmittel im Kühler zu prüfen und das Profil der Winterpneus unter die Lupe zu nehmen. Ist dies erledigt, dann steht eigentlich nur noch eines im Vordergrund………Sehnsüchtiges Warten auf den Moment an dem es -vieri schloot-

Wir wünschen Euch einen wunderschönen Herbst und bedanken uns für Euer Interesse.



do findsch dr Jooresbricht 2007 !

Festgehalten…………………26. Hornig 2007

Sujet: "Basel het e Spaaledier, das zeigt sich no ze Zyte,
wenn an dr Spaale Maa und Frau in Zangg und Haader strytte"

Fasnacht 2007 - D STROOS GHEERT UNS
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Festgehalten…………………31. Januar 2007

……so, langsam aber sicher steigt die innere Nervosität definitiv. Manch einer kann es kaum mehr erwarten bis die Glocken vier Uhr schlagen und die Lichter der Stadt für uns erlöschen, ganz unter dem Motto “D Strooss gheert uns!". Auch wenn wir nicht aktiv am Morgenstreich mitmachen, so ist es doch der wohl schönste Moment eines jeden Fasnächtlers. Ab dann gibt es kein Halten mehr, wir ziehen los.Bis es aber soweit ist stehen noch einige andere wichtige Punkte auf dem Programm. Es wären dies das Anpassen der Larve, welches diese und nächste Woche über die Bühne geht, das Bauen unseres Requisits, welches an der Fasnacht unseren Hauffen anführen wird oder das Nähen der Kostüme, welches bei uns jeder in Eigenregie fertigt.Beim Bau des Requisits hatten einige die Gelegenheit Ihre gestalterische Ader fliessen zu lassen und sich ein erstes Mal im kaschieren zu Üben. Es ist definitiv nicht Jedermanns Sache, war aber stehts sehr amüsant. Was die Kostüme betrifft hat die Sujetabteilung das Sujet und den Stoff vorgegeben. Alles Weitere ist jedem Vereinsmitglied selbst überlassen. Mal sehen wo dies endet. Für Interessierte lohnt es sich auf alle Fälle am Apéro, am Fasnachtsmontag Nachmittag, vor unserer Stammbeiz, “Linde Rhygass", aufzutauchen, denn dort werden wir uns zum ersten Mal in den selbst gestrickten Kostümen begegnen und werden bestimmt sehr viel zu Schmunzeln haben. An selbigem Ort werden wir das Requisit enthüllen. Man darf also gespannt sein.Was den musikalischen Auftakt der Fasnacht betrifft, so werden wir am Sa. 3. Februar am Maskenball der Fährischiffli + Birsblootere um 19.30 Uhr spielen. Am Fr. 16. Februar haben wir zum 2. Mal die Ehre am Guggemonster in Laufenburg aufzuspielen. Die Nacht darauf verschlägt es uns nach Kitzbühel wo wir Sa. + So. bleiben werden. Am Diestag 20. Februar steht ein weiterer Auftritt auf dem Programm, diesmal in Ettingen.Was dann kommt wissen Alle……………genau, die lang ersehnte 5. Jahreszeit.Es würde uns riesig freuen Euch an der Fasnacht anzutreffen. Auch in diesem Jahr führen wir unser eigenes Lutz-Brenngeschirr mit uns. Solltest Du uns an der Fasnacht antreffen und der Kessel steht gerade unter Dampf, dann scheu Dich nicht einem von uns auf die Schulter zu klopfen und Dich zu einem wärmenden Lutz einladen zu lassen.

Euch Allen wünschen wir eine kribbelige Vorfasnachtszeit und danken für den Besuch auf unserer Homepage.


do findsch dr Jooresbricht 2006 !

Festgehalten……………..18. Oktober 2006

…..so, seit Mitte August proben wir wieder und mühen uns ganz schön ab, denn die neuen Lieder sollen schliesslich nach etwas tönen. Mal sehen ob es hin haut. Zum Glück bleibt uns noch ein wenig Zeit bis zum 26. Hornig 07.Der Prototyp der neuen Sujetlarve wurde vorgeführt und von den Aktiven genehmigt. Nur soviel sei schon einmal verraten - gruusig schöön - . Die Kostüme sind in einer Phase zwischen “Idee / Planung / Wie mach ich das / In Arbeit / Fertig / Kasch jo nit aaluege / So schöön".Kopfzerbrechen bereitet uns derzeit der Bau des Requisits. Wie es schlussendlich aussehen sollte würde schon in den Köpfen umher schwirren, jedoch über die Umsetzung ist sich das “A-Team" noch nicht schlüssig. Wir werden uns bei Gelegenheit einmal mit Mc Giver an einen Tisch setzen, denn wenn er dieses Problem nicht lösen kann, wer dann???Es freut uns ausserordentlich, dass 2 Junge Herren sich bereit erklärt haben uns im Vortrab zu verstärken. Somit ist die Präsenz unseres Lutz- (Fondue-) Brenngeschirrs an der Fasnacht 2007 wieder gesichert, dies wiederum mit temporärem Raucheffekt.Wie Ihr dem Belaageryge-Link entnehmen könnt stehen einige Termine an. Darunter auch bereits der Termin des III. Gelaages (07.07.2007). Wir sind sicher, dass mir mit dem Sulzkopf eine Location gefunden haben, welche unsere Vorstellung eines Gelaages für die kommenden Jahre abdeckt. Allfälligen Ängsten im Bezug auf den Transfer von Muttenz-Dorf (Tram) auf den Sulzkopf und zurück können wir schon heute entgegenwirken, denn wir werden einen Shuttlebus zur Verfügung stellen welcher diese Strecke überbrückt. Impressionen vom II. Gelaage der HUNNE-BASEL findet ihr bei den Fotos. Diese können natürlich das wirkliche Gelaage-Feeling vor Ort nicht real wiedergeben. Es lohnt sich wirklich beim nächsten Gelaage persönlich anwesend zu sein.Nun bleibt uns die Vorfreude auf die kommende, unsere 2., Fasnacht als HUNNE-BASEL.Ein herzliches Dankeschön gilt all unseren Freunden, den Gelaage-Besuchern, den tollen Passivmitgliedern, den Religgd-Käufern und Sponsoren, welche uns immer so tatkräftig unterstützen.

Euch allen wünschen wir eine tolle Vorweihnachtszeit und freuen uns auf ein Wiedersehen.




Festgehalten……………13. Oktober 2006

Die Sommerpause ist vorüber und die Hunnen sind am Start. Wir haben wieder voller Kraft und Elan unsere Instrumente ergriffen und in den Proben werden fleissig die neuen Lieder geübt. Die neuen Lieder werden den Zuhörer wie üblich aus den Socken reissen. Auch von der neuen Larve konnten wir ein Blick ergattern. . . . glaubt mir, sie wird der Hammer! ! ! !
Auch unser Hunne-Gelaage ist vorbei. Und schon wieder war es für uns ein schönes Erlebnis und das auch dank Euch. Es gab uns ein gutes Gefühl zu sehen, wie viele Leute kamen und wir ihnen eine kleine Freude bereiten konnten. Bei diesem Gelage dachten wir uns: Immer wieder mal was neues. Darum entschieden wir uns, es den damaligen Hunnen ein bisschen nachzumachen und unser Fest noch realistischer zu gestalten. Wie wir im Laufe des Abends mitbekamen, war unser Hunnen-Geld "DRAGMA" eine positive Überraschung. Ehrlichgesagt auch für uns ? Es war ein komisches Gefühl beim bezahlen als es hiess " Drei Dragma bitte!" Wenn schon Hunnen-Geld dann auch ein Hunnen-Essen! Ok, der Pilzrisotto war nicht gerade etwas typisches von denn Hunnen, aber wer weis, vielleicht hatten sie einen römischen Gefangenen denn sie zum Kochen verurteilt hatten.Die Wildsau war aber richtig eine Hunnische "Delikatesse" Es verging einem das Wasser im Munde, schon nur vom zusehen. Im ganzen war es ein gelungener Abend. Und wir freuen uns jetzt schon auf Gelage Nr. III.

Wir haben die Fasnacht 07 vor Augen und sie wird auch diesem unvergesslich werden, dafür arbeiten wir hart.